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Südanflüge: Erste Lärmstudie zum Südanflug vorgestellt - Erhebliche Spitzenwerte

Lärmschutzverordnung muss geändert werden

Die Südanflüge verändern die Lärmsituation im Süden des Flughafens Zürich völlig. Zu diesem Schluss kommt die erste Lärmstudie zum Südanflug, der seit Oktober 2003 geflogen wird. Die Messungen, welche von der Zürcher Baudirektion fachlich begleitet worden sind, zeigen Flüglärmspitzen im Bereich von 60 bis 78 dB(A). Gemäss Schlafforschung ist die Schlaftiefe an allen Messpunkten beeinträchtigt. In Binz, Pfaffhausen und Forch führt dies mit 100 % Wahrscheinlichkeit zum Aufwachen. Mit immer noch 30 bis 50 % Wahrscheinlichkeit des Aufwachens ist in der Umgebung der Messpunkte in Männedorf, Meilen und Uetikon zu rechnen.

Nach Lärmschutzverordnung wären diese Resultate unerheblich. Daher fordert das Fluglärmforum Süd Bund und Kantone auf, entsprechende Massnahmen zu ergreifen, um eine Ergänzung der Lärmschutzverordnung rasch zu erreichen. Die Studie weist nach, dass die Intensivierung der Südanflüge oder eine Ausdehnung der Betriebszeiten zum Erreichen des Planungswerts oder des Immissionsgrenzwerts führen.

Kein Beurteilungsverfahren für Frühanflüge
Für die festgestellten hohen Aufwachwahrscheinlichkeiten enthält die geltende Lärmschutzverordnung kein Beurteilungsverfahren. Der Lärmexperte Roland Müller, unter dessen Leitung die Studie gemacht worden ist, kommt zum Schluss, dass die Lärmschutzverordnung untauglich ist zur Beurteilung derartiger besonderer Lärmsituationen.

Bevölkerungsprotest wird bestätigt
Die erste Studie, welche die effektiv hörbaren Lärmbelastungen unter dem Südanflug untersucht, bestätigt die Bevölkerung und die Behörden im Süden des Flughafens Zürich. Die methodisch einwandfreien Messungen fanden im Sommer 2004 statt, zu einem Zeitpunkt als erst am frühen Morgen über Süden angeflogen wurde. Heute findet der Südanflug bei besonderen Wettersituationen zusätzlich abends bis zu Betriebsende am Flughafen statt.

Bis zu 40 dB(A) über Grundgeräusch
Südanflüge führen täglich zu einer Reihe von hohen Lärmspitzen zwischen 6 und 7 Uhr wochentags sowie zwischen 6 und 9 Uhr an Wochenenden sowie häufig in den Abendstunden. Dies sind Tageszeiten, in welchen das Ruhebedürfnis der Bevölkerung erhöht ist. Die gemessenen Werte liegen bis zu 40 dB(A) über dem Grundgeräusch. Alle Messpunkte liegen in Wohnzonen.

Auftraggeber der Studie sind die sieben Fluglärmforum Süd-Gemeinden Fällanden, Küsnacht, Männedorf, Maur, Meilen, Stäfa sowie Uetikon am See. Die Studie verfasst hat das Ingenieurbüro Roland Müller, Küsnacht.

Das Fluglärmforum Süd mit seinen 22 Mitgliedsgemeinden, welche eine Bevölkerung von über 210'000 Einwohnerinnen und Einwohnern vertreten, ist die Plattform der Verbände der Gemeindepräsidenten der Bezirke Uster und Meilen sowie von Teilen des Bezirks Pfäffikon. Der Süden des Flughafens ist mit der Stadt Zürich das am dichtesten besiedelte Gebiet der ganzen Schweiz.


Fällanden, 22. Dezember 2004


Kontaktperson:
Andreas Strahm, Gemeindeschreiber
Telefon 043 355 35 57
andreas.strahm@faellanden.ch

Dokument Schlussbericht_Laermmessungen Sommer 2004.pdf (pdf, 2730.1 kB)


Datum der Neuigkeit 22. Dez. 2004

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