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13.04.2021 06:40:49


Medienmitteilung des Gemeinderates

Gemeinderat pocht auf die planerische und finanzielle Sicherstellung der Umfahrung von Fällanden
Die Umfahrung Fällanden-Schwerzenbach soll die Siedlungsgebiete entlasten und den öffentlichen Verkehr beschleunigen. Der Gemeinderat hat mit seinem Vorschlag, die Linienführung siedlungsferner und mit einem Anschluss an die Schwerzenbachstrasse nördlich der Glatt zu gestalten, eine ergänzende Untersuchung ausgelöst. Im Rahmen der Stellungnahme zu dieser Zusatzuntersuchung zur Zweckmässigkeitsbeurteilung der Umfahrung Fällanden-Schwerzenbach verlangt der Gemeinderat weiterhin, dass die Umfahrung von Fällanden planerisch und finanziell gesichert wird.

Der Gemeinderat Fällanden stellt sich unverändert auf den Standpunkt, dass die Umfahrung von Fällanden und Schwerzenbach vor allem die Siedlungsgebiete entlasten und den öffentlichen Verkehr beschleunigen soll. Weil diese Ziele in den vorgängig erarbeiteten Varianten nur teilweise erfüllt wurden, hat die Exekutive die Zweckmässigkeitsbeurteilung zur Weiterbearbeitung empfohlen. Oberste Priorität hat für den Gemeinderat Fällanden die Entlastung des Fällander Dorfkerns und die Bevorzugung des Busverkehrs.

Für den Gemeinderat Fällanden kommt weiterhin nur die Variante in Betracht, bei der die Umfahrungsstrasse zum Schutz des Siedlungsgebietes vor Lärm und Abgasen entlang der bestehenden Hochspannungs-Freileitung gebaut wird und der Anschluss an das bestehende Strassennetz (Schwerzenbachstrasse in Fällanden, Fällandenstrasse in Schwerzenbach) nördlich der Glatt erfolgt. Eine Verbindung mitten durch das Fällander Industriegebiet lehnt der Gemeinderat ab, weil diese technisch ungeeignet wäre. Aus diesen Gründen hat auch die Delegiertenversammlung der Planungsgruppe Glattal Anfang November 2003 den Verzicht auf einen Anschluss an die Staatsstrasse über die Industriestrasse einstimmig genehmigt; dieser Änderung hat der Regierungsrat Mitte Juni 2005 zugestimmt. Ebenso ist für den Gemeinderat ausgeschlossen, dass die Linienführung die Sportplätze der Gemeinde tangiert oder gar durchschneidet. Auf Schwerzenbacher Seite ist dagegen nach Ansicht des Gemeinderates eine Anbindung an die Fällandenstrasse ohne weiteres möglich, wobei diese mit einer ökologischen Aufwertung des Glattraumes verbunden werden sollte.

Damit die Ziele der Umfahrung erreicht werden, sind nach Meinung des Gemeinderates wirksame flankierende Massnahmen zur Abweisung des Schleichverkehrs auf den abklassierten Durchgangsstrassen umzusetzen. Beim groben Detaillierungsgrad einer Zweckmässigkeitsbeurteilung und in Anbetracht des derzeitigen Realisierungshorizonts der Umfahrung macht es jedoch keinen Sinn, die konkrete Ausgestaltung heute möglicher Massnahmen zu fordern. Es ist nicht auszuschliessen, dass zum Zeitpunkt der Realisierung der Umfahrung von Fällanden und Schwerzenbach andere, weiter gehende oder Ziel führendere Massnahmen zur Verfügung stehen werden.

Um dem Ziel eines vom Verkehr entlasteten Fällander Dorfkerns und beschleunigter Busverbindungen näher zu kommen, muss der nächste Schritt die Ausarbeitung eines Vorprojekts umfassen. In diesem Rahmen sind die definitiven Lösungen samt den detaillierten flankierenden Massnahmen sowie die Realisierungsetappen aufzuzeigen. Das weitere Vorgehen ist zusammen mit den betroffenen Gemeinden und der Zürcher Planungsgruppe Glattal festzulegen.

Fussgängerpasserelle in Pfaffhausen kann abgerissen werden
Die Fussgängerüberführung an der Zürichstrasse in der Nähe des Restaurants Feldhof in Pfaffhausen ist sanierungsbedürftig. Seit dem Brand der Liegenschaft Zürichstrasse 67 im vergangenen Sommer ist sie zudem gesperrt. Abklärungen bei der Kantonspolizei ergaben, dass die bestehenden Mittelinseln und die Fussgängerstreifen die Sicherheit der Fussgängerinnen und Fussgänger gewährleisten, weshalb auf die Überführung verzichtet werden kann. Die Schule bestätigt zudem, dass die Passerelle von den Schülerinnen und Schülern kaum genützt worden ist und einem Abriss deshalb nichts im Wege steht. Der Rückbau der Fussgängerpasserelle soll im Mai 2009 erfolgen.

Personelles
Jacqueline Boller wird vom 1. Juli 2009 bis 28. Februar 2010 befristet die Stabsstelle Personal und weitere Bereiche der Gemeindeverwaltung unterstützen. Mascha Engel wird nach Beendigung ihrer Lehre Mitte August 2009 als Kauffrau in der Abteilung Finanzen tätig sein. Im Alterszentrum Sunnetal ist Andreia Goncalves seit 9. März 2009 als Pflegepraktikantin im Einsatz; ab 8. Juni 2009 wird Frau Goncalves lernende Pflegeassistentin beschäftigt werden.

Datum der Neuigkeit 28. Apr. 2009
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